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Ardennentour
 
5 Tage,  8 Teilnehmer, 6 Motorräder, 2000 Km, 6 Länder (Liechtenstein mal ausgenommen)
 
Von Autobahn bis Schotter und Schlamm alle Arten von Straßen.
 
Tourguide:    Horst Wielath
 
Teilnehmer:  Luise Scherrer, Martin Scherrer,  Wilfried Walser,  Herbert Knapp, Erna Galehr, Emil Galehr, Christian Marte.
 
1. Tag
Treffpunkt in Haag. Über´s Toggenburg geht´s Richtung Wil, Winterthur Richtung Waldshut. Auf kleinen Nebenstraßen fuhren wir jetzt so richtig schön bergauf, bergab ein Stück durch den Schwarzwald bis nach Müllheim.
Nach einer Stärkung überquerten wir das Rheintal nach Cernay in Frankreich. Ab in die Vogesen hieß es ab jetzt. Über den Hartmannskopf, Grand Ballon und ein Stück Route des Cretes, wunderschöne Strecken ohne Verkehr,  weiter zum ersten Tagesziel nach Epinal.
 
2.Tag
Flachland bzw. Hügelland dominierte den zweiten Tag bis nach Belgien. Wir fuhren auf allen Arten von Straßen. Typisch Französisch sind die langen Geraden mit ihren Kuppen und Senken auf denen selbst Geradeausfahren spaß machen kann. Selbstverständlich waren auch wunderbare kurvenreiche Teilstücke dabei. Ein Erstes Highlight gleich hinter der Belgischen Grenze war dann das Kloster Orval, die größte und eine der schönsten Klosteranlagen Belgiens.  Der nächste Stop führte uns nach Bastogne, einem Brennpunkt der Ardennenoffensive 1944. Das Memorial du Mardasson erinnert an die beteiligten alliierten Einheiten und Soldaten. Am späten Nachmittag kamen wir an unserem Standorthotel in der nähe von La Roche en Ardenne an, wo wir die nächsten drei Nächte blieben.
 
3. Tag
Die Heutige Runde führte uns nach Nordosten über Stavelot nach Spa. Ausgerechnet an der Rennstrecke von Spa stellten wir einen Plattfuß an Wilfried´s Motorrad fest. Emil begutachtete den Reifen und sagte:“Kein Problem, das reparieren wir sofort”. Gesagt, getan. Wir fuhren zu einem Porschetuner und Emil reparierte den Reifen perfekt. Ein wenig Druckluft aus der Porschegarage und es konnte weitergehen.
An dieser stelle noch einmal ein besonderes Dankeschön an Emil für die souveräne Hilfe!
Wieder fröhlich gestimmt ging´s weiter nach Durbuy, der kleinsten Stadt Belgiens. Ein kleiner Rundgang durch dieses schöne Städtchen, ein par Fotos, und weiter ging die Fahrt durch wunderschöne Landschaften und Örtchen nach Dinant. Die Stadt an der Maas ist bekannt durch die wunderbare Ansicht der Stadt und Kirche direkt unter dem Felsen mit der Festung. Ein berühmter Einwohner war Adolphe Sax, der Erfinder des Saxophons. 
In einem langen Turn ging es zurück Richtung La Roche ins Hotel, wo natürlich ein kühles Blondes auf uns wartete. Zu einem gemütlichen Ausklang jeden Abend sorgte auch der Hausherr mit seinen ausgezeichneten Kochkünsten.
 
4. Tag
Wie jeden Tag ging´s pünktlich um 09:00 Uhr ( ein Lob an alle Teilnehmer!) wieder los.  Diesmal nach Südwesten über Rochefort nach Han sur Lesse wo sich die Grotte de Han befindet. Zum Eingang der Höhle sollte es mit einer alten Tram gehen. Wir saßen bereits alle im Waggon als ausgerechnet unser Triebwagen den Geist aufgab. So mussten wir auf einen Sightseeing LKW umsteigen der uns zum Höhleneingang brachte. Zur Höhlenführung schlossen wir uns einer Holländisch geführten Gruppe an, weil dort die Chance am größten war etwas zu verstehen. Gott sei Dank sprach der Guide auch ein wenig Deutsch wodurch die Höhlenbesichtigung sehr interessant war.
Nach dem Mittagessen Trafen wir wieder mit Christian zusammen, der am Vormittag eine BMW Werkstatt aufsuchen musste. Aus Zeitgründen verzichteten wir auf einen Rundgang durch das Bücherdorf Redu und fuhren auf wunderschönen Strecken in das Tal der Semois nach Bouillon. Nach einem kurzen Abstecher zur Burg ging´s wieder zurück Richtung la Roche, wo wir nach dem Abendessen einen kleinen Stadtrundgang machten.
 
5. Tag
Heute gehts wieder zurück Richtung Heimat. Durch das schöne Tal der Ourthe über Luxemburg nach Frankreich, vorbei an den Imposanten Blöcken des riesigen Atomkraftwerks Cattenom  gings auf flotten Landstraßen nach Garardmer am nördlichen Fuße der Vogesen.
 
6. Tag
Noch einmal auf die wunderschönen Straßen der Vogesen war für diesen Vormittag angesagt. Über den Col de la Schlucht, Route des Cretes und Col du Calvaire fuhren wir bei besten Bedingungen Richtung Colmar und deutsche Grenze. Rechts an Freiburg vorbei brausten wir in die Höhen des Schwarzwaldes. Schauinsland, Todtnau, Feldberg, Schluchsee waren die nächsten Stationen. Letzter Stop war der Rheinfall bei Schaffhausen. Nach einem letzten Eis drehten wir wieder am Gashahn und quer durch die Schweiz übers Appenzell ging´s nach Hause.
Danke an alle Teilnehmer für den reibungslosen und unfallfreien Ablauf und die wunderschöne Tour in die Belgischen Ardennen!
 
 
 

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