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Lago di Como Tour

Tourguide: Horst

Teilnehmer: Christian und Manuela, Rene und Karo, Noldi, Wilfried

 Zu allererst einmal das Beste.

Und das waren die Teilnehmer! Sie trauten sich, trotz unbeständiger Wetterprognose, mit mir diese Tour zu fahren. 

Wir wurden Wettertechnisch auch nicht enttäuscht. Von Wolkenbruchartigem Regen über Hagel mit Blitz und Donner bis zu zaghaftem Sonnenschein war alles drin in dieser Tour. Trotzdem blieben alle gelassen und entspannt und genossen die schönen Straßen und wunderbaren Aussichten auf die drei Oberitalienischen Seen.Frühmorgens gings los über den, wetterbedingt fast einsamen San-Bernhardino-Pass, Richtung Lago Maggiore. Nach einer Kaffeepause fuhren wir zügig zur Auffahrt zur Alpe Neggia.Trotz noch nasser Strasse, aber wenig Verkehr, war es gut zu fahren und bescherte uns schöne Aussichten auf den Lago. Pünktlich zum Mittagessen waren wir in Maccagno, wo sich zum Espresso nach dem Essen bereits die ersten dunkleren Wolken Zeigten. Weiter über Luino und die SP23, dann über die SP41 auf schönen, verkehrsarmen kleinen Straßen gings an den Lago di Lugano.

Jede Menge Laub und kleine Äste auf dieser Strecke waren Beweis dafür, dass es hier bereits zuvor heftige Unwetter gab. Leider erwischte auch uns ein mächtiges Gewitter mit Hagel und anschließend sintflutartigen Regenfällen, sodass wir in einer Kafeteria Schutz suchen mussten. Nach einer halben Stunde war der Spuk vorbei und wir konnten weiter, dem Luganersee entlang,  wo wir nach ca. zwei Kilometer Fahrt bereits wieder trockene Straßen vorfanden, Richtung Melano rauschen. Von dort wieder in die Berge über enge Serpentinen zum Aussichtspunkt Sighignola, unserem nächsten Halt. Der spektakuläre Blick über den Luganersee hinüber nach Lugano war diesen Weg allemal wert.

Langsam wurde die Zeit knapp, wir mussten ja noch die Fähre über den Comersee erreichen. So brausten wir in einem Zug durch, zur Anlegestelle in Griante am Comersee.  Schnell die Tickets gekauft und nach kurzer Wartezeit setzten wir über nach Bellagio, unserem Tagesziel.

Am Morgen des zweiten Tages zeigte sich das Wetter wieder mit leichtem Regen eher unfreundlich. Trotz Allem machten wir uns nach dem Frühstück wieder pünktlich und zuversichtlich auf den Weg. Es war die richtige Entscheidung. Bereits nach wenigen Kilometern hörte es auf zu Regnen und wir konnten die schöne Runde auf der Halbinsel über den Colma di Sormano und Madonna di Ghisallo zurück nach Bellagio unter die Räder nehmen. Zurück in Bellagio war sightseeing angesagt, wobei natürlich ein leckeres Gelati nicht fehlen durfte.

 Mit der Fähre gings nun weiter nach Varenna. Kaum wieder im Sattel windete sich die Straße steil bergauf zur SP65 Panoramastraße, die ihren Namen wirklich verdient. Zur Mittagspause wollte ich das nächste Ziel, die Alpe Giumello erreichen, wo wir uns auf ein gutes italienisches Mittagessen freuten. Ein unfähiger Kellner machte uns jedoch einen Strich durch die Rechnung. Nach einem sparsamen Menü machten wir uns auf Richtung Heimat. Geplant war dem Comersee entlang über Chiavenna, Maloya, Albula und zum Schluß über Lenzerheide nach Hause zu fahren. Eine Straßensperre zwang uns aber über Davos, wo gerade die Tour de Suiss zu Ende ging. Mit den Umleitungen und Sperren verlängerte sich unsere Heimfahrt ein wenig, aber bis auf ein par Regentropfen am Albula kamen wir am Abend müde jedoch fast trocken nach Hause.

Nochmals ein dickes Dankeschön an alle Teilnehmer die diese Tour trotz kleiner Wiedrigkeiten zu einer schönen und unterhalsamen Wochenendtour machten.

Horst 

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